Doping – Anabolika

Sämtliche anabolen Steroide fördern das Muskelwachstum beziehungsweise Definition nur so lange, wie sie auch dem Körper zugeführt werden. Die Einnahme der Steroide wird dabei meistens in unterschiedlichen Zyklen, in Fachkreisen auch „Kuren“ genannt, durchgeführt. Der Athlet hat dabei eine Phase des Steroidkonsums, die von einer steroidfreien Phase abgelöst wird, nach welcher wieder eine Zeit der Steroidzufuhr folgt.

  • Verstärkte Akne ist häufig bei beiden Geschlechtern; die Libido kann sich erhöhen oder, seltener, abnehmen; Aggressivität und Appetit können zunehmen.
  • Weitere mögliche Indikationen sind Anorexie, Kachexie, Osteoporose oder Muskeldystrophie.
  • Die synthetischen Substanzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie höhere anabole Eigenschaften und eine geringere androgene Komponente aufweisen.
  • Die Pumpfunktion der Sportler, die die Einnahme eingestellt hatten, war wiederum normal.
  • Die Wirkungen anaboler Steroide im Zusammenhang mit Verhaltensstörungen werden sehr unterschiedlich beurteilt.

Ausschlaggebend dafür sind die Schwere der Erkrankung, das Ansprechen des Patienten auf das Steroid sowie die geplante Dauer der Behandlung. Auf die Haut aufgetragen entwickeln diese Steroide ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung bei Ekzemen oder allergischen Reaktionen. Mit “intelligenten” Steroiden wird versucht, nur die Hautoberfläche zu behandeln, ohne tiefere Schichten in Mitleidenschaft zu ziehen.

Wirkung

In der Humanmedizin verwendet man Anabolika vor allem im Rahmen der Therapie des hormonell bedingten Minderwuchses. Weitere mögliche Indikationen sind Anorexie, Kachexie, Osteoporose oder Muskeldystrophie. Seit Ende 2015 gibt es in Deutschland ein Anti-Dopinggesetz, das die Einnahme von Anabolika zum strafrechtlichen Verstoß macht – wenn kein medizinischer Grund für den Konsum vorliegt.

  • Bei Frauen können anabole Steroide eine Vermännlichung bewirken, d.
  • LDL (Low Density Lipoprotein) wird dagegen als das „schlechte“ Cholesterin bezeichnet.
  • Durch die Einnahme von Androgenen verschieben sich zudem die Blutfettwerte hin zu „schlechten Fetten“, d.

Einige dieser Nebenwirkungen bilden sich nach Absetzen des Präparats wieder zurück. Da sich bei Anabolikagebrauch vermehrt Wasser im Körper einlagert, steigt der https://anabolikadeutsch.com/product/hilma-biocare-primobolan-oral-methenolonacetat-25mg-50-tabletten/ Blutdruck, was Herz und Kreislauf ebenfalls belastet. Möglicherweise führen Anabolika auch zu Veränderungen an den Gefäßen, dem Herzmuskel und der Blutgerinnung.

Nebenwirkung: Akne und Gewichtszunahme

Wenn sich nach drei Monaten noch keine Besserung einstellt, sollten die Blutwerte des Testosterons und der Gonadotropine FSH und LH bestimmt werden, um sich ein genaueres Bild zu verschaffen [2]. Wie bereits erwähnt, erholt sich die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse nur langsam von der Manipulation durch Anabolika, sodass oft weiter abgewartet werden muss. Sind die Entzugssymptome für die Betroffenen aber unerträglich, kann, ähnlich zur Post-Zyklus-Therapie, über eine Behandlung mit Tamoxifen oder Clomifen nachgedacht werden [2].

Was passiert wenn man sich Testo spritzt?

Zusätzliche Testosterongaben durch eine Spritze kann sogar dazu führen, dass der Körper die Eigenproduktion herunterfährt, um den idealen Level zu halten. Die Präparate stehen zudem in Verdacht, Krebs, Thrombose, Schlaganfall und Herzinfarkt verursachen zu können.

Obwohl die Pathogenese (Krankheitsentstehung und -entwicklung) der Cholestase mittlerweile Gegenstand umfangreicher Untersuchungen ist, sind noch keine befriedigenden Erklärungen verfügbar. Es wird angenommen, dass eine längerfristige Erhöhung der Leberenzyme eine fortschreitende Schädigung der Leber anzeigt, die möglicherweise zur Leberzirrhose (Bindegewebsvermehrung und -verhärtung) führen kann. Studien der vergangenen 15 Jahre deuten darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen Cholestase, Peliosis hepatis (blutgefüllte Zysten in der Leber) und Lebertumoren besteht. Zum komplexen Prozeß der Krebsentstehung in der Leber können viele Faktoren beitragen, doch die meisten Leberkarzinome (bösartige Geschwulste) beim Menschen entstehen durch eine Zirrhose.

Jüngste Vorwürfe wie gegen Til Schweiger skizzieren beispielsweise in der Unterhaltungsindustrie ein System, in dem jedes Mittel recht scheint. Unklar ist, inwieweit all diese Beschwerden Folge von Anabolika sind. Möglicherweise greifen bestimmte Personen mit entsprechender Veranlagung oder bereits vorhandenen psychischen Problemen (etwa zu Depressionen) häufiger zu Anabolika. All diese Faktoren wiederum begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Herzinfarkt oder eine Thrombose.

Zu bestehen, wurde deshalb häufig Epitestosteron zusätzlich eingenommen, daher kam auch diese Substanz 1992 auf die Dopingliste. Daraufhin nahm das Schwangerschaftshormon HCG in der Dopingszene Einzug, um den Testosteronwert in den erforderlichen Grenzen zu halten. Von den anabolen Wirkkomponenten ist die Stimulation der Proteinsynthese in den Muskelzellen für Sportler der wichtigste Effekt. Über die Wirksamkeit der anabol androgenen Steroide bei Leistungssportlern ist unter Wissenschaftlern in den 60er und 70er Jahren zum Teil kontrovers diskutiert worden.

Anschließend gelangt der Wirkstoff in die Blutbahn und von dort in das Muskelgewebe. Im Muskelgewebe setzt sich der Wirkstoff an bestimmte Stellen der Zelle und dringt in sie ein. Im Zellekern angekommen bewirkt das Steroid eine erhöhte Produktion von neuem Körpergewebe, insbesondere von Muskelzellen.

Darüber hinaus vertieft sich die Stimme, und die Brust atrophiert [11]. Da Testosteron und seine synthetischen Vertreter die Talgproduktion in der Haut stimulieren, neigen sowohl Frauen und Männern, die Anabolika konsumieren, oft zu öliger Haut und Akne [2]. Noch bevor die anabole Wirkung wissenschaftlich bestätigt werden konnte, experimentierten die Athleten bereitwillig mit den Substanzen. Grundsätzlich bedeutet dabei mehr zugeführtes Testosteron auch mehr Muskelmasse [5].

Durch die Einnahme von Androgenen verschieben sich zudem die Blutfettwerte hin zu „schlechten Fetten“, d. Das Gesamtcholesterin, die Triglyceride die LDL- und die VLDL-Fraktion steigen, während die HDL-Fraktion sinkt. Als Resultat steigt das Atheromatose-Risiko (degenerativ-nekrotisierende Veränderung der Gefäßinnenwand), es können sich atherosklerotische Plaques bilden, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

  • Daher lassen sich oftmals frühzeitige Herzinsuffizienzen (Leistungsschwächen des Herzens) und Herzinfarkte auf Anabolika zurückführen.
  • Wer neu einsteigt oder eher vorsichtig ist, nutzt oft einzelne, orale Testosteron-Präparate in moderateren Dosen [2].
  • Durch die Zufuhr von exogenen Anabolika wird dieses Regelsystem empfindlich gestört und durch ein negatives Feedback wird die körpereigene Produktion an Steroidhormonen verringert oder sogar eingestellt.
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